{"id":4407,"date":"2026-03-25T11:44:50","date_gmt":"2026-03-25T10:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blindenzentrum.dream-site.net\/?post_type=mec-events&#038;p=4407"},"modified":"2026-04-01T12:58:46","modified_gmt":"2026-04-01T10:58:46","slug":"eindruecke-von-der-kulturreise-des-blindenapostolates-suedtirol-nach-sizilien-vom-24-bis-zum-31-05-2025","status":"publish","type":"mec-events","link":"https:\/\/blindenzentrum.dream-site.net\/it\/events\/eindruecke-von-der-kulturreise-des-blindenapostolates-suedtirol-nach-sizilien-vom-24-bis-zum-31-05-2025\/","title":{"rendered":"Eindr\u00fccke von der Kulturreise des Blindenapostolates S\u00fcdtirol nach Sizilien"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"h3\">Samstag, 24.05.2025 \u2013 Anreise und erstes Eintauchen in eine reiche Kultur<\/h3>\n<p>An der diesj\u00e4hrigen Kulturreise des Blindenapostolates S\u00fcdtirol, die vom 24. Bis zum 31.05.2025 stattgefunden und nach Sizilien gef\u00fchrt hat, haben 36 Personen aus S\u00fcdtirol, Nordtirol, Bayern und W\u00fcrttemberg teilgenommen. Die Reisegruppe startete fr\u00fch morgens um 4.00 Uhr in Bozen, und trotz der fr\u00fchen Stunde waren alle froh gelaunt und auch p\u00fcnktlich. Dies war auch notwendig, denn in diesem Jahr wurde nach l\u00e4ngerer Zeit wieder mit dem Flugzeug gereist. Zun\u00e4chst ging es aber mit dem Bus zum Flughafen Linate nach Mailand. Dort hie\u00df es, die l\u00e4stigen Abfertigungs- und Sicherheitsprozeduren sowie etliche Wartezeit hinter sich zu bringen, bis dann alle im Flugzeug sa\u00dfen und dieses endlich in die Luft stieg. Nach ungef\u00e4hr 1,5 Stunden landeten wir dann in Palermo. Dort erwartete uns bereits der Reiseleiter Fabrizio, der uns die ersten beiden Tage begleiten sollte.<\/p>\n<p>Sizilien war mehreren von uns nicht neu, auch weil 2004 bei der Kulturreise des Blindenapostolates viele der Orte bereits besucht worden sind, die auch heuer im Programm vorgesehen waren. So waren wir gespannt, wie die Eindr\u00fccke dieses Mal sein w\u00fcrden. Sizilien liegt s\u00fcdwestlich des italienischen Festlandes und ist die gr\u00f6\u00dfte Insel im Mittelmeer. Die Region hat rund 5 Millionen Einwohner und ist fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig die gr\u00f6\u00dfte Region im Staat. Sie hat 9 Provinzen. Das Wort Sizilien bedeutet \u201eLand der Feigen und Oliven\u201c.<\/p>\n<p>Kaum gelandet, ging es auch schon gleich los mit dem Kulturprogramm. Fabrizio brachte uns als erstes in die Cappella Palatina im Palazzo Reale von Palermo. Dieser K\u00f6nigspalast wird auch Normannenpalast genannt und ist noch heute Sitz des sizilianischen Parlaments. Im Innenhof aus dem 12. Jh. Waren etliche Kutschen ausgestellt, darunter ein bunt Bemalter, typischer sizilianischer Karren mit dem die Bauern wohl fr\u00fcher Obst und Gem\u00fcse auf den Markt gebracht haben, aber auch die prachtvolle Kutsche der Habsburgertochter Maria Karolina, die im 18. Jh. K\u00f6nigin von Neapel-Sizilien war. \u00dcber eine breite Stiege ging es hinauf in die Hofkapelle im ersten Stock. Der Innenraum der Kapelle war ein einziges Glitzern, Die W\u00e4nde waren geschm\u00fcckt mit Mosaiken aus byzantinischer Zeit, die orientalisch anmutende Ornamente aber auch Szenen aus der Bibel, vor allem aus dem Alten Testament darstellten. In den Mosaiken sind 35.000 Steinchen verarbeitet sowie Unmengen Blattgold. Die Holzdecke war im arabischen Stil reich gearbeitet und der Fu\u00dfboden wundersch\u00f6n mit Einlegearbeiten aus Marmor gestaltet. Ich erinnerte mich, dass die F\u00fchrung seinerzeit die Kapelle als Schmuckschatulle beschrieben hat, und diese Beschreibung ist wohl sehr treffend.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend fuhren wir nach Monreale, eine Kleinstadt bei Palermo. Monreale war f\u00fcr die Normannenk\u00f6nige Sommerresidenz, weil die Stadt auf 300 m Meeresh\u00f6he liegt und dadurch etwas frischere Temperaturen herrschen. Inzwischen war es bereits fast 3 Uhr nachmittags geworden und so freuten sich alle \u00fcber eine kurze Mittagspause, bevor wir die Kathedrale von Monreale besichtigten. Die Erscheinung dieses Gotteshauses aus dem 12. Jh. War jener der Cappella Palatina sehr \u00e4hnlich, nur dass die Ausma\u00dfe viel imposanter sind. Die byzantinischen Mosaike hier werden aus 95.000 Steinchen und noch mehr Blattgold gebildet. Besonders bemerkenswert ist die Darstellung eines Christus als Weltenherrscher in der Apsis. Hier erkl\u00e4rte uns Fabrizio die Symbolik der verwendeten Farben, blau, rot und Gold, welche die g\u00f6ttliche und die Menschliche Natur Jesu sowie die Vollkommenheit symbolisieren.<\/p>\n<p>Als Abschluss unseres Besichtigungsprogrammes wandelten wir noch im Kreuzgang des ehemaligen Benediktinerklosters und Liesen die ruhige Atmosph\u00e4re auf uns wirken, die an diesem Ort herrschte. Der Kreuzgang umgibt einen Innenhof von 50 mal 50 m, welcher in 4 quadratische Fl\u00e4chen aufgeteilt und in denen jeweils eine andere Baumart gepflanzt ist. Jede Baumart symbolisiert einen anderen Abschnitt der Bibel. Ein Brunnen im Kreuzgang stellt die vier Jahreszeiten dar.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Palermo bezogen wir unser Hotel, in dem wir f\u00fcr 2 N\u00e4chte untergebracht waren. Nach dem Abendessen erkundeten einige noch den Zugang zum nahegelegenen Meer, die meisten anderen hingegen fielen wohl todm\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Sonntag, 25.05.2025 \u2013 Palermo, Schmelztiegel der Kulturen<\/h3>\n<p>Der Sonntag war Palermo, der Hauptstadt Siziliens gewidmet. Sie liegt an einer Bucht an der Nordk\u00fcste Siziliens und hat 700.000 Einwohner. Palermo bedeutet, \u201egro\u00dfer Hafen\u201c.<\/p>\n<p>Vom Opernhaus Teatro Massimo ausgehend unternahmen wir einen Bummel durch die Gassen der Altstadt. Die H\u00e4user waren, wie viele Geb\u00e4ude der Stadt, aus gelblichem Sandstein erbaut und hatten kleine Balkone mit schmiedeeisernen Gel\u00e4ndern. Im Wesentlichen hat das Stadtzentrum zwei Hauptstra\u00dfen, den Corso Vittorio Emanuele sowie die via Maqueda. Wo diese beiden Zusammentreffen entsteht die Piazza Quattro Canti, ein achteckiger Platz der von 4 imposanten Palazzi und jeweils einen Brunnen davor eingerahmt wird. Vor dem nahegelegenen Rathaus steht der Marmor-Brunnen Fontana Pretoria, auf dem tierische und mystische Figuren dargestellt sind. Die unbekleideten Statuen gefielen allerdings in Vergangenheit nicht allen, so dass der Brunnen den Beinamen \u201eBrunnen der Schande\u201c erhalten hat.<\/p>\n<p>Wir besuchten auch 2 der f\u00fcr Palermo charakteristischen M\u00e4rkte, n\u00e4mlich den Mercato La Vucciria und den Mercato Ballar\u00f2. Hier boten Marktschreier lauthals Obst, Gem\u00fcse, Fisch, K\u00e4se und auch Kleider usw. feil. Auch das f\u00fcr Palermo typische kulinarische Angebot, das Stra\u00dfenessen gab es hier, in Neudeutsch Street Foot. Unter anderem wurden angeboten: Frittierte und mit verschiedenen Zutaten gef\u00fcllte Reisb\u00e4llchen namens Arancini, kleine gebackene Fladen aus Kichererbsenmehl namens Panelle, Sfincione, eine pizza\u00e4hnliche Spezialit\u00e4t, frisch gepresster Orangensaft und die mit einer Ricotta-Creme gef\u00fcllten Teigrollen namens Cannoli. Auf unserer Reise sind wir immer wieder diesen K\u00f6stlichkeiten begegnet.<\/p>\n<p>Auch mehrere Kirchen besuchten wir, darunter die recht schlichte Dominikanerkirche mit dem Grab des Mafiaj\u00e4gers Giovanni Falcone, der 1992 zusammen mit seiner Ehefrau und 3 Leibw\u00e4chtern mit einer ferngez\u00fcndeten Bombe auf der Autobahn bei Palermo umgebracht worden ist. In der fast schon \u00fcberladenen barocken Jesuitenkirche feierten wir am sp\u00e4ten Vormittag die Sonntagsmesse mit. Nat\u00fcrlich besichtigten wir auch den Dom von Palermo, der Maria Himmelfahrt geweiht ist. Dieses Gotteshaus war einst eine Moschee, die von den Normannen zu einem christlichen Gotteshaus umgebaut und sp\u00e4ter barockisiert worden ist. Die arabischen Eigenschaften sind aber noch deutlich zu sehen, wie z.B. das ehemalige achteckige Minarett. Hier befinden sich die Gr\u00e4ber sizilianischer K\u00f6nige und werden Reliquien der Heiligen Rosalia aufbewahrt, der Schutzpatronin von Palermo.<\/p>\n<p>Die frei zur Verf\u00fcgung stehende Zeit nutzten die einzelnen Teilnehmer f\u00fcr den einen oder anderen Einkauf, f\u00fcrs Schlecken eines Eises oder f\u00fcr eine Kutschenfahrt.<\/p>\n<p>Am Abend begaben wir uns in den 14. Stock unseres Hotels, wo das Abendessen von zwei Herren mit Ziehharmonika und Gitarre musikalisch umrahmt worden ist. Die beiden sangen sizilianische Volkslieder und italienische Schlager, bauten virtuose Maultrommel- oder Fl\u00f6ten-St\u00fccke ein, erf\u00fcllten Musikw\u00fcnsche und bescherten uns einen lustigen und unterhaltsamen Tagesabschluss.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Montag, 26.05.2025 \u2013 Mittelalterliche Stadt Erice, Cous Cous und Landwirtschaft<\/h3>\n<p>Am Montagfr\u00fch verlie\u00dfen wir Palermo und fuhren der Nordk\u00fcste, also dem Tyrrhenischen Meer entlang in westliche Richtung in die Gegend von Trapani. Die Landschaft war zun\u00e4chst ziemlich bergig und ging sp\u00e4ter in eine Weinbaugegend \u00fcber. Am Vormittag besuchten wir das, auf dem 700 m hohen Monte San Giuliano gelegene, mittelalterliche St\u00e4dtchen Erice. Durch ein Stadttor hindurch betraten wir die Altstadt und wanderten auf einem eigenartigem Kopfsteinpflaster eine Gasse bergauf, vorbei an mehreren Kirchen und dem Rathaus bis zur Burg. Ab diesem Tag bis zum Ende unseres Aufenthaltes war Nino unser Reiseleiter. Er erz\u00e4hlte uns unterwegs, dass viele der H\u00e4user der Stadt leer stehen und nur in den Sommermonaten bewohnt sind, wenn die Menschen vor der Hitze in der Stadt auf den k\u00fchleren Berg fl\u00fcchten. Die Gegend ist bekannt f\u00fcr Mandelgeb\u00e4ck, und etliche Deka davon wurden von uns erworben.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend fuhren wir zur\u00fcck ins Tal und weiter auf eine Halbinsel. Hier, wo das tyrrhenische Meer ins offene Mittelmeer \u00fcbergeht und die K\u00fcste von Tunesien nur 140 km entfernt ist, wird in mehreren Salinen Salz gewonnen. Wir hatten hier einen Cous-Cous-Kochkurs belegt. Die Gegend um Trapani ist n\u00e4mlich seit Jahrhunderten bekannt f\u00fcr dieses arabische Gericht. Wir lernten, wie eine Masse aus Hartweizengries, Wasser und Salz in einer Sch\u00fcssel mit der Hand so lange ger\u00fchrt wird, bis kleine Kl\u00fcmpchen entstehen. Die Masse wird dann zum Trocknen ausgebreitet und, zusammen mit anderen Zutaten, etwa 40 \u201aMinuten lang auf Dampf gekocht. Dies geschieht in einem eigenen, zweiteiligen Terracotta-Topf. Die Fuge zwischen den beiden Teilen des Topfes wird mit einem Teig abgedichtet, und sobald der Teig durchgebacken ist, ist auch das Cous Cous fertig. Auch wir wurden nach getaner Arbeit zu Tisch gebeten, um ein vierg\u00e4ngiges Men\u00fc zu genie\u00dfen, darunter das Cous Cous mit Fisch, wie es f\u00fcr die Gegend typisch ist, sowie die Pasta busiate mit einem Pesto aus viel Knoblauch, Basilikum, Kirschtomaten und Mandeln. Zum Abschluss erhielt noch jeder ein Diplom, das unsere Kenntnisse in Cous-Cous-Zubereitung bescheinigt.<\/p>\n<p>Gest\u00e4rkt bestiegen wir wieder unseren Reisebus, den \u00fcbrigens von diesem Tag an bis zum Ende uns+erer Reise Marco lenkte. Ihm versuchten einige, w\u00e4hrend unseres Aufenthaltes das Watten beizubringen, mit welchem Erfolg ist unbekannt. Jedenfalls fuhren wir weiter nach Marzara del Vallo an der Westk\u00fcste Siziliens. Diese Stadt ist ein wichtiger Fischerort, unsere Begleiter berichteten uns aber nicht viel Sch\u00f6nes von den Gassen, durch die wir gingen. Der Fischmarkt war bereits verlassen und die Kathedrale war geschlossen. So fuhren wir bald weiter in s\u00fcdwestliche Richtung nach Agrigento.<\/p>\n<p>Auf unseren Fahrten \u00fcber die Insel konnten wir uns einen Eindruck davon machen, dass die Haupteinnahmequelle Siziliens die Landwirtschaft ist. Jede Gegend hat sich dabei auf den Anbau eines bestimmten Produktes spezialisiert. In dieser Gegend sind es Oliven, und so durchfuhren wir Kilometer um Kilometer Olivenhaine.<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft bei Agrigento lag ebenfalls am Meer, und so konnten wir nach dem Abendessen ein paar Schritte auf der Strandpromenade machen und den platschenden Wellen zuh\u00f6ren.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Dienstag, 27.05.2025 \u2013 Agrigento, auf den Spuren des antiken Griechenland<\/h3>\n<p>Den n\u00e4chsten Tag verbrachten wir in und um Agrigento an der S\u00fcdk\u00fcste Siziliens. Agrigento war eine wichtige Stadt im antiken Griechenland. Zun\u00e4chst begaben wir uns ins arch\u00e4ologische Museum, wo zahlreiche Fundst\u00fccke aus verschiedenen Epochen ausgestellt sind, Vasen, Amphoren, Grabbeigaben, Teile griechischer Tempel usw. Ein wichtiges Ausstellungsst\u00fcck ist eine 7 m hohe Statue des Gottes Atlas, der die Weltkugel auf seinen Schultern tr\u00e4gt, und die beim Zeus-Tempel zwischen den S\u00e4ulen platziert war und eigentlich das Dach des Tempels trug.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend f\u00fchrte uns Nino ins Zentrum von Agrigento. Diese Stadt hat rund 60.000 Einwohner. Die Altstadt liegt an einem Berghang. Dementsprechend f\u00fchrte die Hauptstra\u00dfe, die Via Etnea der wir entlang spazierten, bergauf bis zu einem Platz, von dem aus Goethe einen herrlichen Fr\u00fchlingsblick \u00fcber die Landschaft werfen konnte, wie er in seinen Reiseerinnerungen festgehalten hat.<\/p>\n<p>Weiter ging es dann ins Tal der Tempel, wo wir die \u00dcberreste von 5 der einst 27 griechischen Tempel besichtigen konnten. Das Tal der Tempel liegt inmitten von Olivenhainen, Agaven und Mandelb\u00e4umen und f\u00fchrt hinunter bis zum Meer. Auf unserem 2 km langen Spaziergang hatten wir einen sch\u00f6nen Ausblick auf die Gegend, auf die gegen\u00fcberliegende Stadt und das tiefblaue Meer. Tempel dienten den Griechen als heilige St\u00e4tten, zu denen nur Priester Zutritt hatten. Nino erkl\u00e4rte uns Aussehen und Eigenheiten dieser Bauwerke. Der Concordia-Tempel ist der am besten erhaltene griechische Tempel \u00fcberhaupt. Der Zeus-Tempel, zu dem wir am Ende unseres Spazierganges kamen, hatte enorme Ausma\u00dfe und ist vermutlich nie fertig gebaut worden. Wie immer beim Anblick solcher Bauwerke staunten wir, wie die Menschen damals mit reiner Muskelkraft so riesige Steinquader \u00fcbereinandersetzen, und wie die Gem\u00e4uer die Jahrtausende \u00fcberdauern konnten. Im Tal der Tempel sind au\u00dferdem auch vorchristliche Grabst\u00e4tten erhalten, die aus der einstigen Umgrenzungsmauer heraus gemei\u00dfelt worden sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mittagspause wurden wir \u00fcber unregelm\u00e4\u00dfige Wurzelstufen in eine Schlucht in den Kolymbetra-Garten hinuntergef\u00fchrt, wo uns ein Picknick erwartete. Jeder bekam eine Papiert\u00fcte mit verschiedenen sizilianischen Spezialit\u00e4ten, ein Brot mit Panelle, ein St\u00fcck Sfincione und Oliven, zum Nachtisch gab es Erdbeeren und die obligatorischen Cannoli. Im Schatten der Orangen-, Zitronen-, Mandel- und Pistazienb\u00e4ume war gut sein, und wenn statt der Holzb\u00e4nke und -tische an denen wir gegessen hatten, jeder einen Liegestuhl bekommen h\u00e4tte, w\u00e4re eine ausgedehnte Siesta gerade recht gewesen. Dem war aber nicht so, sondern wir traten bald den Anstieg aus der Schlucht an. So mancher f\u00fcrchtete, diesen mit vollem Bauch nicht zu schaffen, aber Schritt f\u00fcr Schritt ging es dann doch und wir stiegen alle wieder in den Reisebus ein, der uns zu unserem Hotel zur\u00fcckbrachte. Der noch \u00fcbrige halbe Nachmittag wurde zum Entspannen am Balkon, im Schwimmbad oder am Strand genutzt. W\u00e4hrend unseres Aufenthaltes in Sizilien hatten wir \u00fcbrigens stets wundersch\u00f6nes Wetter, und da vom Meer her immer und \u00fcberall ein erfrischendes L\u00fcftchen wehte, war es auch nicht sehr hei\u00df. Ein Bad im noch recht frischen Meer wagten die eine oder der andere aber doch immer mal wieder, wenn es Gelegenheit dazu gab.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Mittwoch, 28.05.2025 \u2013 Siracusa, weitere Spuren des antiken Griechenland, Zitronenanbau und Stadtpatronin Heilige Lucia<\/h3>\n<p>Am Mittwoch packten wir wiederum die Koffer und Verliesen Agrigento in Richtung Ostk\u00fcste. Hierf\u00fcr durchfuhren wir zun\u00e4chst das recht h\u00fcgelige Landesinnere, das von Getreideanbau gepr\u00e4gt ist, vorbei an den Provinz-Hauptst\u00e4dten Caltanissetta und Enna, bis in die Ebene von Catania, wo wir ausgedehnte Orangenplantagen durchfuhren. Ab Catania ging die Fahrt in s\u00fcdliche Richtung, dem Ionischen Meer entlang bis nach Siracusa.<\/p>\n<p>Siracusa war die gr\u00f6\u00dfte Stadt im antiken Griechenland. Heute hat Siracusa 122.000 Einwohner. Als erstes besuchten wir die arch\u00e4ologischen Ausgrabungen. Wie alle anderen Besuchergruppen testeten wir im so genannten Ohr des Dionysios die bemerkenswerte Akustik. Es handelt sich um eine 23 m hohe H\u00f6hle, die in ihrer Form einem menschlichen Ohr \u00e4hnelt. Hier soll laut Legende der Tyrann im Stande gewesen sein, selbst leise gesprochene Worte zwischen den in der H\u00f6hle festgehaltenen Gefangenen zu belauschen. Wir begn\u00fcgten uns aber damit, Barbara in der Grotte ein Lied singen zu lassen und dem entstehenden Echo zu lauschen. Sehenswert waren weiters das halbrunde, an einer Seite offene griechische Theater, in dem noch heute Theaterauff\u00fchrungen stattfinden, sowie das ovale, r\u00f6mische Amphitheater.<\/p>\n<p>Zum Mittagessen wurden wir auf einem Bauernhof erwartet, der Zitronen produziert. Hier genossen wir wiederum die leckeren, bereits bekannten K\u00f6stlichkeiten Siziliens und baten die Besitzer, ein paar Zitronen ernten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachten wir in der Altstadt. Diese liegt auf der Insel Ortigia, welche wir \u00fcber die Santa-Lucia-Br\u00fccke erreichten. Wir bummelten die Flaniermaile entlang bis zum Dom, der der Geburt Mariens geweiht ist. Das Gotteshaus auf der h\u00f6chsten Stelle der Insel war einst ein Athene-Tempel, der mehrmals umgebaut und schlie\u00dflich zur christlichen Kirche wurde. Nino betonte, dass das Geb\u00e4ude aber seit 2.500 Jahren f\u00fcr religi\u00f6se Zwecke genutzt wird. Hier In einer Seitenkapelle wird eine Reliquie der Stadtpatronin, der Heiligen Lucia aufbewahrt. Der Domplatz, die Kathedrale und die umliegenden Geb\u00e4ude waren aus hellem Sandstein und leuchteten fast wei\u00df in der Nachmittagssonne.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fuhren wir dann in unsere Unterkunft, 10 km s\u00fcdlich von Siracusa, wo wir bis zum Ende unseres Aufenthaltes untergebracht waren. Es handelte sich um ein riesiges Feriendorf mit \u00fcber 400 Zimmern, das derzeit gl\u00fccklicherweise nur zur H\u00e4lfte belegt war. Die Gr\u00fcnanlagen um den Geb\u00e4uden und Bungalows waren sch\u00f6n gepflegt und abends wurde f\u00fcr Jung und Alt lautstarke Unterhaltung geboten. Trotzdem war der eine oder die andere froh, nur f\u00fcr ein paar Tage diese Art Urlaubsunterbringung \u00fcber sich ergehen lassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Donnerstag, 29.05.2025 \u2013 Ragusa und Modica, zwei barocke St\u00e4dte im H\u00fcgelland<\/h3>\n<p>Die Gegend s\u00fcdwestlich von Siracusa war das Tagesziel am Donnerstag. Diese ist recht bergig und ist vom Gem\u00fcseanbau gepr\u00e4gt. Nino erz\u00e4hlte uns, dass im Jahre 1693 ein verheerendes Erdbeben viele Orte an der Ostk\u00fcste Siziliens total zerst\u00f6rt hat. Diese sind dann im sizilianischen Barockstil wieder aufgebaut worden. Typisch f\u00fcr die Gegend sind jahrhundertealte Trockenmauern, weiters der Anbau von Johannisbrotb\u00e4umen, wobei die verschiedenen Teile der Fr\u00fcchte in vielf\u00e4ltiger Weise verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Zuerst besuchten wir Ragusa. Diese Stadt ist auf einer Meeresh\u00f6he von etwa 500 m auf 2 gegen\u00fcberliegenden H\u00fcgeln erbaut. Unser Stadtbummel durch die Altstadt namens Ibla f\u00fchrte uns wiederum durch ein Stadttor auf eine bergauf f\u00fchrende Gasse. Wir wunderten uns \u00fcber Metallkonstruktionen, die alle paar Meter \u00fcber die Gasse gespannt und mit unz\u00e4hligen L\u00e4mpchen versehen waren. Es wurde uns erkl\u00e4rt, dass in der vergangenen Woche Stadtfest war und die Prozession des Heiligen Georg durch diese Gasse gef\u00fchrt hat, vermutlich bei Dunkelheit, und dass dann die L\u00e4mpchen eingeschaltet worden sind. Nach einiger Zeit erreichten wir den Dom zum Heiligen Georg. Dieses Gotteshaus hat eine Kuppel und im Inneren war es durch viele Fenster recht hell. Eine weitere Reihe Fenster war bunt bemalt und stellte das Martyrium des Stadtheiligen dar. In der Kirche war eine 3 m hohe Statue des Heiligen Georgs , der den Drachen t\u00f6tet, ausgestellt, angebracht auf einer Tragevorrichtung, die dann von mehreren starken M\u00e4nnern zur Prozession getragen wird. Daneben stand ein silberner Sarkophag mit Reliquien des Heiligen, der ebenfalls bei der Prozession mitgetragen wird. Nach ein bisschen Freizeit auf dem Stadtplatz kehrten wir auf einem anderen Weg wieder zur\u00fcck zu unserem Bus.<\/p>\n<p>An diesem Tag fuhren wir f\u00fcr die Mittagspause zu einem landwirtschaftlichen Betrieb, der auf 40 ha Grund Viehwirtschaft betreibt. Diese Sparte kommt in Siziliens Landwirtschaft nicht sehr oft vor. Der Betrieb z\u00fcchtete u.a. 1.500 Rinder und Wasserb\u00fcffel und verarbeitet deren Fleisch und Milch. Zum Mittagessen konnten wir verschiedene dieser Produkte verkosten.<\/p>\n<p>Nachmittags fuhren wir weiter nach Modica. Diese Stadt liegt in einem Talkessel, die H\u00e4nge rundherum sind dicht bebaut mit Wohnh\u00e4usern und anderen Geb\u00e4uden. Um uns einen \u00dcberblick \u00fcber die Stadt zu erm\u00f6glichen, uns aber das viele Pflastertreten zu ersparen organisierte Nino eine Stadtrundfahrt mit einem kleinen Zug. Sp\u00e4ter verkosteten wir noch typische Modica-Schokolade, und es wurde uns die besondere Herstellungsart ohne Milch und ohne Zugabe von Pflanzenfett oder \u00e4hnlichem erkl\u00e4rt. Das Ergebnis schmeckte allerdings recht ungewohnt und konnte nicht alle in der Gruppe \u00fcberzeugen.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Freitag, 30.05.2025 \u2013 \u00c4tna, Berg im st\u00e4ndigen Wandel, sowie Nachmittag am Meer<\/h3>\n<p>Auf das Dach Siziliens, wie es im Reiseprogramm hie\u00df, also auf den \u00c4tna ging es am Freitagvormittag. Der \u00c4tna ist der h\u00f6chste aktive Vulkan Europas und liegt zwischen Catania und Messina. Dieser Berg ist im st\u00e4ndigen Wandel, auch seine H\u00f6he ist variabel und wird derzeit mit 3.400 m angegeben. Mit dem Bus fuhren wir auf einer komfortablen Stra\u00dfe bergauf. Die H\u00e4nge waren dicht bewachsen, vor allem mit Kastanienb\u00e4umen, und dazwischen waren Zungen von erstarrter, schwarzer Lava zu sehen. Aus einer der Lavazungen ragte noch das Dach eines versch\u00fctteten Hauses heraus. Schlie\u00dflich erreichten wir einen Parkplatz an der S\u00fcdostflanke des Vulkans auf 1900 m H\u00f6he. Hier tummelten sich Massen weitere Touristen, Bergsteiger und Abenteurer. Von hier w\u00fcrde eine Kabinenbahn Interessierte bis auf eine H\u00f6he von 2500 m bringen. Vor der Bahn gab es eine riesige Warteschlange, und wir erfuhren, dass die Bahn wegen starkem Windes weiter oben au\u00dfer Betrieb sei. Unser Ziel war aber sowieso der Silvestri-Krater, den man mit einem Spaziergang von 15 Minuten erreichen konnte. Unterwegs erkl\u00e4rte uns Nino das unterschiedliche Vulkangestein, das entweder ganz leicht und mit vielen Luftbl\u00e4schen durchsetzt oder ganz dicht und schwer ist, je nachdem, ob die Lava beim Erkalten mit Sauerstoff in Ber\u00fchrung kommt oder nicht. Der erloschene Silvestri-Krater hat einen Durchmesser von etwa 200 m und war somit leicht zu umrunden. Im Kraterboden wuchsen allerlei Pflanzen. Auch au\u00dferhalb ergaben verschiedene Blumen sch\u00f6ne Farbtupfer in der sonst dunkelgrauen Landschaft, zum Beispiel kleine, wei\u00df-gelbe Margariten auf P\u00f6lstern von gr\u00fcnem Gras. Da der \u00c4tna ja weitum die ganze Insel \u00fcberragt, hatte man von oben einen wunderbaren Ausblick weit \u00fcbers Land, \u00fcber H\u00fcgel und Felder und \u00fcbers Meer. W\u00e4hrend ein paar wenige unserer Gruppe zu einem weiteren Krater weiter oben hinaufstiegen, st\u00e4rkten sich die anderen im Rifugio Sapienza des italienischen Alpenvereins CAI, bevor es wieder talw\u00e4rts ging.<\/p>\n<p>Der Nachmittag war zur freien Verf\u00fcgung und wir kehrten in unser Feriendorf zur\u00fcck. Die meisten nutzten die Gelegenheit, ein paar Stunden am Strand zu verbringen und, je nach Geschmack, nur die F\u00fc\u00dfe oder auch ganz ins ionische Meer zu tauchen.<\/p>\n<h3 class=\"h3\">Samstag, 31.05.2025 \u2013 Marienwallfahrtskirche in Siracusa, Catania sowie Heimfahrt<\/h3>\n<p>Und schon war der letzte Tag unseres Aufenthaltes gekommen. Da unser Flug aber erst am fr\u00fchen Abend startete, freuten wir uns noch auf ein paar Stunden auf Sizilien.<\/p>\n<p>Als ersten Programmpunkt besuchten wir in Siracusa die Wallfahrtskirche Madonna delle Lacrime. Dieses moderne Gotteshaus wurde 1994 von Papst Johannes Paul II geweiht. Es ist ein kegelf\u00f6rmiges, 75 m hohes Bauwerk, auf dessen Spitze eine Madonnenstatue steht und an dessen Flanken auf einigen Metern H\u00f6he die Ausbuchtungen der Seitenkapellen wie Tr\u00e4nen h\u00e4ngen. Die Kirche bietet 11.000 Personen Platz. 1953 hat eine Siracusanerin an einem Gipsrelief der Madonna in ihrem Schlafzimmer Tr\u00e4nen bemerkt, und der Tr\u00e4nenfluss dauerte mehrere Tage an. Dieses Marienbildnis ist in der Kirche ausgestellt, und j\u00e4hrlich suchen zahllose Gl\u00e4ubige bei der Weinenden Madonna Trost und Heilung.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend setzten wir unsere Fahrt fort nach Catania. Diese Stadt hat 300.000 Einwohner. Sie ist 1669 von einem Ausbruch des \u00c4tna betroffen und nur wenige Jahre sp\u00e4ter beim gro\u00dfen Erdbeben 1693 fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden. Daraufhin wurde Catania im barocken Stil wieder aufgebaut und ist heute eine sehr elegante Stadt mit breiten Stra\u00dfen und sch\u00f6nen Geb\u00e4uden, wie Nino uns beschrieb. Zuerst st\u00fcrzten wir uns wiederum ins Get\u00fcmmel eines Marktes, n\u00e4mlich des Fischmarktes Pescheria . Es ging sehr laut zu und die H\u00e4ndler pr\u00e4sentierten und pr\u00e4parierten theatralisch ihre Ware. Dann ging unser Spaziergang weiter zum Domplatz, wo wir auf einem Brunnen das Wahrzeichen Catanias bewunderten, einen Elefanten aus schwarzem Vulkangestein, der einen Obelisken aus hellem Granit auf dem R\u00fccken tr\u00e4gt. Auch in die Kathedrale der Heiligen Agata mit dem Grabmal des Komponisten Vincenzo Bellini, geboren 1801 in Catania, warfen wir einen Blick. Zur\u00fcck auf dem Platz, es war gerade 12.00 Uhr, begann die m\u00e4chtige Glocke des Domes zu Leuten und eine kleinere Glocke, vielleicht jene eines anderen Gotteshauses in der N\u00e4he, begleitete sie mit ihrem quirligen Gebimmel. Schlie\u00dflich flanierten wir der Einkaufsstra\u00dfe Via Etnea entlang, immer dem Berg entgegen, der das Stadtbild beherrscht und der heute sein Haupt in Wolken, Nebel oder Rauch geh\u00fcllt hatte, was es genau war lie\u00df sich von uns nicht feststellen. Die via Etnea ist mit Lavagestein gepflastert und auch viele Geb\u00e4ude bestehen aus diesem Gestein, weshalb man die Stadt als \u201eSchwarze Tochter des \u00c4tna\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>Nach einer schnellen Mittagspause brachten uns Nino und Marco dann zum Flughafen Catania, reichlich fr\u00fch, so dass wir schauen mussten, wie wir die 4 Stunden bis zu unserem Abflug hinter uns bekamen. Und irgendwann sa\u00dfen wir dann doch im Metallvogel der abhob und uns zur\u00fcck in den Norden brachte. In Mailand gelandet, erwartete uns bereits unser S\u00fcdtiroler Chauffeur. Die \u00dcberraschung und das Staunen war gro\u00df, als sich herausstellte, dass dieser Chauffeur Rudi war, ein fr\u00fcherer Zivildiener, der vor mehr als 35 Jahren seinen Dienst im Blindenzentrum geleistet hatte und jetzt aushilfsweise als Buschauffeur t\u00e4tig ist. Damals war auch er einmal bei einer Kulturreise des Apostolates mit dabei gewesen.<\/p>\n<p>Obwohl es mittlerweile bereits nach 21.00 Uhr war, nutzten wir die restliche Heimfahrt wie gewohnt, um R\u00fcckschau auf die vergangenen Tage zu halten. Besonders hervorgehoben wurde von allen, dass wir wieder eine feine Zeit in der Gruppe verbringen konnten, was bei der gro\u00dfen Altersspanne der Teilnehmer, die zwischen Anfang 20 und Anfang 80 Jahre alt waren, nicht so selbstverst\u00e4ndlich ist. Sizilien haben wir als eine Region kennengelernt, die durch die wechselhafte Geschichte mit vielen verschiedenen kulturellen Einfl\u00fcssen eine Unmenge Sehensw\u00fcrdigkeiten zu bieten hat. Genossen haben wir auch die M\u00f6glichkeit, die Insel immer wieder kulinarisch kennenzulernen. Nat\u00fcrlich vers\u00e4umten wir es nicht, jenen zu danken, die uns wiederum diese Erfahrungen erm\u00f6glicht haben, n\u00e4mlich in erster Linie Nikolaus als Initiator, seinen Mitarbeiterinnen im Apostolatsb\u00fcro und au\u00dferhalb, die beigetragen haben, das Vorhaben umzusetzen und vor allem auch unseren sehenden Freunden \u00fcber deren Augen und Worten wir Sizilien kennenlernen konnten.<\/p>\n<p>Ziemlich m\u00fcde, aber wie bei unserer Abfahrt eine Woche zuvor immer noch froh gelaunt, stiegen wir in Bozen aus dem Bus und verabschiedeten uns von unserer Reisegesellschaft mit dem Wunsch, auch im n\u00e4chsten Jahr wieder aufbrechen zu k\u00f6nnen. Diesen Wunsch hegen wir tats\u00e4chlich alle, denn wie bekannt h\u00e4lt reisen Hirn und Seele jung.<\/p>\n<p>Gabi Bernard (Teilnehmerin)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 24.05.2025 \u2013 Anreise und erstes Eintauchen in eine reiche Kultur An der diesj\u00e4hrigen Kulturreise des Blindenapostolates S\u00fcdtirol, die vom 24. Bis zum 31.05.2025 stattgefunden und nach Sizilien gef\u00fchrt hat, haben 36 Personen aus S\u00fcdtirol, Nordtirol, Bayern und W\u00fcrttemberg teilgenommen. 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